Sicher Kaufen und Verkaufen

Wie funktioniert eBay Kleinanzeigen?

Sicher Kaufen und Verkaufen - Wie funktioniert eBay Kleinanzeigen?

eBay Kleinanzeigen ist ein Online-Marktplatz und funktioniert wie der Anzeigenteil in Ihrer Tageszeitung. Käufer und Verkäufer kommen zusammen, verhandeln, kaufen und verkaufen.

eBay Kleinanzeigen nimmt nicht an der Transaktion teil. In den meisten Fällen wird die Ware persönlich abgeholt bzw. die Dienstleitung erbracht und vor Ort bar bezahlt.

Dies ist auch die sicherste Art der Abwicklung.

Deswegen werden auf eBay Kleinanzeigen auch keine persönlichen Daten abgefragt. Die Registrierung erfolgt unter Angabe einer E-Mail-Adresse und eines Passwortes. Persönliche Daten wie Name, Adresse oder Telefonnummer übermitteln die Vertragsparteien, wenn sie sich über die Abwicklung einig geworden sind, direkt.

Sollten Sie sich doch einmal für den Versand eines Artikels entscheiden, sollten Sie folgende Hinweise befolgen:

  • Hinweise für Käufer

    Vertrauen Sie Ihrem Instinkt. Angebote die zu gut sind um wahr zu sein, sind es meistens auch nicht.

    • Nehmen Sie Kontakt zum Anbieter auf.
      Auf Antworten in sehr schlechtem Deutsch, zum Beispiel aus Online-Übersetzern oder auf Englisch sollten Sie nicht reagieren.

    • Telefonisch lassen sich Details am Besten besprechen.
      Bei Verkäufern, die den persönlichen Kontakt ausschließen, sollten Sie misstrauisch werden.

    • Erfragen und speichern Sie die Adressdaten des Verkäufers.

    • Speichern Sie sich die Anzeige und den E-Mail-Verkehr mit dem Anbieter ab, schreiben sich die Anzeigennummer auf oder drucken Sie sich diese aus.

    • Einigen Sie sich auf eine sichere Zahlungsmethode, wie zum Beispiel PayPal.
      Erkundigen Sie sich hierbei vorher nach den Käuferschutzbedingungen von PayPal.
      eBay Kleinanzeigen bietet selbst kein Käuferschutzprogramm oder Treuhandservice an.
      Zahlen Sie niemals per Western Union, PaySafe, MoneyGram oder Bargeld im Briefumschlag.

  • Hinweise für Verkäufer

    Vertrauen Sie Ihrem Instinkt. Angebote die zu gut sind um wahr zu sein, sind es meisten auch nicht.

    • Bei fremdsprachigen Anfragen oder Anfragen in sehr schlechtem Deutsch, zum Beispiel aus Online-Übersetzern sollten Sie misstrauisch sein.
      Bietet ein Käufer an mehr zu zahlen als Sie für einen Artikel verlangen, handelt es sich fast immer um Betrug.

    • Einigen Sie sich auf eine sichere Zahlungsmethode, wie zum Beispiel PayPal.
      Erkundigen Sie sich hierbei vorher nach den Verkäuferschutzbedingungen von PayPal. eBay Kleinanzeigen bietet selbst kein Verkäuferschutzprogramm oder Treuhandservice an.

    Achtung: Wenn Sie eine PayPal-Zahlungsbestätigung oder auch eine Bestätigung ausländischer Banken per E-Mail erhalten, prüfen Sie den Geldeingang auch direkt in Ihrem PayPal-Konto beziehungsweise Girokonto. Betrüger versenden gefälschte Zahlungsnachweise.

    • Akzeptieren Sie keine Schecks. Diese sind meistens gefälscht oder können sich noch im Nachhinein als ungültig erweisen.
      Akzeptieren Sie keine Zahlungen über Western Union, PaySafe, MoneyGram oder Bargeld im Umschlag.
      Betrüger versenden mitunter vermeintlich echte Ausweisdokumente per E-Mail um Glaubwürdigkeit vorzutäuschen. Vertrauen Sie darauf nicht.

    • Versenden Sie Ihren Artikel versichert, jedoch nicht vor Geldeingang. Haben Sie für einen verkauften Artikel eine PayPal Zahlung erhalten, akzeptieren Sie keine Abholung des Artikels. Alle Details zum PayPal Verkäuferschutz finden Sie hier

Worauf sollte ich speziell beim Kauf hochpreisiger Artikel achten?

  • Multimedia & Elektronik

    • Die Ware sollte grundsätzlich persönlich übergeben werden.
      Andernfalls haben Sie keine Möglichkeit sich vorab von der Existenz und Funktionstüchtigkeit des Gerätes zu überzeugen.
      Stimmt der angegebene Artikelstandort in der Anzeige mit dem vom Verkäufer genannten Abholort überein?
      Erkundigen Sie sich nach den marktüblichen Preisen. Im Betrugsfall liegt der Preis des Angebots weit darunter.
    • Besonders hier gilt: Angebote die zu gut sind um wahr zu sein, sind nicht wahr.
    • Versuchen Sie sich bei der persönlichen Übergabe ein Bild von der Seriosität des Verkäufers und der Ware zu machen.
    • Lassen Sie sich ggf. einen Personalausweis und Kaufbelege zeigen.
    • Bei Zahlungsbeträgen von mehreren hundert Euro empfehlen wir zusätzlich, eine Begleitperson mitzunehmen.

    Eine bekannte Betrugsmasche:

    Ein Käufer ist auf ein scheinbar unglaubliches Schnäppchen gestoßen: Ein nagelneues iPhone Smartphone weit unter dem üblichen Marktpreis. Da der Verkäufer nicht aus der unmittelbaren Umgebung stammt, sich der Käufer das Angebot aber auf keinen Fall entgehen lassen möchte, fragt er den Verkäufer kurzerhand nach dessen Bankdaten, damit dieser ihm das Gerät zusendet. Nach der Überweisung des Geldes wartet der Käufer vergebens auf die Lieferung seines iPhones.

  • Eintrittskarten & Tickets

    • Die Ware sollte grundsätzlich persönlich übergeben werden. Andernfalls haben Sie keine Möglichkeit sich vorab von der Existenz oder Echtheit der Karten zu überzeugen.
    • Stimmt der angegebene Artikelstandort in der Anzeige mit dem vom Verkäufer genannten Abholort überein?
    • Erkundigen Sie sich nach den marktüblichen Preisen. Im Betrugsfall werden Tickets sehr kurzfristig und weit über dem Marktwert angeboten.
    • Besonders hier gilt: Angebote die zu gut sind um wahr zu sein, sind nicht wahr.
    • Versuchen Sie sich bei der persönlichen Übergabe ein Bild von der Seriosität des Verkäufers und der Ware zu machen.
    • Lassen Sie sich ggf. einen Personalausweis und Kaufbelege zeigen.
    • Bei Zahlungsbeträgen von mehreren hundert Euro empfehlen wir zusätzlich, eine Begleitperson mitzunehmen.

    Eine bekannte Betrugsmasche:

    Ein Fußball-Großereignis steht an. Die Veranstaltung ist ausverkauft. Eine Woche vor dem Spiel findet der Käufer ein Angebot, bei dem der Verkäufer zwei Karten auf Grund von Krankheit angeblich nicht einlösen kann. Der Verkäufer bietet die Karten auf Grund der Tatsache, dass das Spiel seit langer Zeit ausverkauft ist, zu einem horrenden Preis an. Der Käufer ist so glücklich, die letzten beiden Karten bekommen zu können, dass er bereit ist den überteuerten Preis zu zahlen. Der Verkäufer gibt an, keine Zeit für eine persönliche Übergabe zu haben. Der Käufer soll das Geld überweisen und der Verkäufer würde die Karten zusenden. Nach Überweisung des Geldes hört der Käufer nie wieder vom Verkäufer.

  • Auto, Rad & Boot

    • Die Ware sollte grundsätzlich persönlich übergeben werden. Andernfalls haben Sie keine Möglichkeit sich vorab von der Existenz und Funktionstüchtigkeit zu überzeugen.
    • Stimmt der angegebene Artikelstandort in der Anzeige mit dem vom Verkäufer genannten Abholort überein?
    • Erkundigen Sie sich nach den marktüblichen Preisen. Im Betrugsfall liegt der Preis des Angebots weit darunter.
    • Bei Angeboten vor allem aus dem Ausland, insbesondere mit Versand sowie bei Land- und Baumaschinen unter dem marktüblichen Preis, handelt es sich immer um Betrug.
    • Besonders hier gilt: Angebote die zu gut sind um wahr zu sein, sind nicht wahr.
    • Versuchen Sie sich bei der persönlichen Übergabe ein Bild von der Seriosität des Verkäufers und der Ware zu machen.
    • Erkundigen Sie sich nach Mängeln oder bekannten Schäden.
    • Lassen Sie sich ggf. einen Personalausweis und Kaufbelege zeigen. Halten Sie die Übergabe in einem schriftlichen Kaufvertrag fest. Erkundigen Sie sich nach Mängeln oder bekannten Schäden.
    • Bei Zahlungsbeträgen von mehreren hundert Euro empfehlen wir zusätzlich, eine Begleitperson mitzunehmen.

    Eine bekannte Betrugsmasche:

    Ein Käufer interessiert sich für einen vier Jahre alten VW Golf, der weit unter dem aktuellen Marktwert liegt. In der Angebotsbeschreibung sind ausschließlich Produktdetails angegeben, jedoch keine persönlichen Kommentare des Verkäufers und keine Telefonnummer. Auf Grund des günstigen Angebots, schickt der Käufer dem Verkäufer dennoch eine Anfrage zur Besichtigung des Autos. Der Verkäufer entschuldigt sich zuerst in seiner Antwort, kein Deutsch sprechen zu können, da er ursprünglich aus England stammt. Daher bittet er auf Englisch antworten zu dürfen. Dem stimmt der Käufer zu, da er nach wie vor Interesse an dem Schnäppchen hat. Der Verkäufer gibt weiterhin an, das Auto in Deutschland während seiner vorrübergehenden beruflichen Tätigkeit dort gekauft zu haben. Wieder zurück in England hat sich der Verkäufer entschieden, das Auto zu verkaufen. Daher müsste es verschifft werden, wodurch weitere Kosten entstehen. Daher gibt der Verkäufer an, habe er den Verkaufspreis extra niedriger gewählt. Dem Käufer erscheint dies schlüssig. Er überweist das Geld auf eine Bank in London. Nach der Überweisung hört der Käufer nie wieder vom Verkäufer und fährt seitdem Fahrrad.

  • Haustiere

    • Die Tiere sollten grundsätzlich persönlich vom Verkäufer übergeben werden.
    • Bei Angeboten vor allem aus dem Ausland sowie dem Versand der Tiere handelt es sich immer um Betrug.
    • Erkundigen Sie sich nach den marktüblichen Preisen. Im Betrugsfall liegt der Preis des Angebots weit darunter.
    • Besonders hier gilt: Angebote die zu gut sind um wahr zu sein, sind nicht wahr.
    • Die allermeisten Tiere dürfen frühestens im Alter von 8 Wochen verkauft werden.
    Sehen sie sich hierzu auch unsere gesonderten Informationen zum Kauf von Welpen an.

    Eine bekannte Betrugsmasche:

    Ein Käufer entscheidet sich für den Kauf eines niedlichen Chihuahua-Welpen für sehr günstige 250€. Nach ersten Verhandlungen mit dem Verkäufer, der leider nur sehr gebrochen deutsch spricht, stellt sich heraus, dass der Hund zuerst von Bulgarien nach Deutschland gebracht werden muss. Diese zusätzlichen Transportkosten soll der Käufer vorab überweisen, damit der Verkäufer Sicherheit hat, dass das Tier auch wirklich entgegen genommen wird. Der Käufer willigt ein, da er das Tier auf Grund der niedlichen Fotos sofort in sein Herz geschlossen hat, und überweist das Geld. Danach bricht der Kontakt zum Verkäufer ab.

Weitere Informationen zum sicheren Einkaufen im Internet

Was tun wir für Ihre Sicherheit?

Sie vor Betrug zu schützen ist unser höchstes Ziel.

Wir setzen dazu ein System zur Erkennung gängiger Betrugsmuster ein, das es uns ermöglicht eine Vielzahl von betrügerischen Anzeigen von unserer Seite fern zu halten. Ein ganzes Team von Mitarbeitern prüft neue Anzeigen und reagiert auf Ihre Rückmeldungen. Dafür sind wir auch auf die Mithilfe unserer Nutzer angewiesen: Bitte melden Sie uns auffällige oder betrügerische Inhalte! Dafür bieten wir auf jeder Anzeigenseite und in jeder E-Mail einen Link zum Melden.

Selbstverständlich arbeitet eBay Kleinanzeigen bei Ermittlungsverfahren eng mit den Behörden zusammen.


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Sie erreichen uns Montag bis Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00-17.00 Uhr unter .
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